In Unternehmen mit einer strengeren Kleiderordnung, insbesondere in der Banken- und Versicherungsbranche ist der Business Dresscode Casual Friday vielen ein Begriff. Wo der Casual Friday ursprünglich herkommt und was offiziell erlaubt und nicht erlaubt ist, erfahren Sie hier.

Wo her kommt der Begriff?

Der Casual Friday wurde nicht bei uns in Deutschland erfunden. Er entstand in den 50er Jahren in den USA und bedeutet übersetzt lockerer, legerer Freitag. Viele Amerikaner starten direkt nach der Arbeit am Freitagnachmittag in ihre Wochenendaktivitäten. Sie wollen nicht noch mal extra nach Hause fahren, um sich umzuziehen. Dementsprechend suchten die Amerikaner nach einem Dresscode, der zum einen repräsentativ genug für die Arbeit und bequem genug für den Start ins Wochenende war. Die Unternehmen wollten mit dieser Maßnahme die Arbeitsmoral der Mitarbeitenden stärken.

Bei uns hat der Casual Friday vor ungefähr 15 Jahren Einzug in die Unternehmen gefunden. Die Tendenz ist leicht rückläufig, da es manche Mitarbeitende übertreiben mit dem legeren Look. In vielen Unternehmen kleiden sich Mitarbeitende am Casual Friday mit T-Shirt, ausgewaschener Jeans und Turnschuhen. Dies entspricht nicht der Idee des Casual Fridays.

Haben Sie Anspruch auf den Casual Friday?

Die Antwort lautet klar „nein“. Es liegt im Ermessen des Arbeitgebers, ob er einen Casual Friday einführt oder nicht. Auf der anderen Seite sind Sie auch nicht gezwungen, beim Casual Friday mitzumachen. Sie dürfen sich auch freitags in Ihrer hochoffiziellen Businesskleidung präsentieren.

Wie kleiden Sie sich am Casual Friday richtig?

Je nach Kleiderordnung Ihres Unternehmens kleiden Sie sich am Casual Friday legerer. In Unternehmen mit einem ansonsten strengen Dresscode, tragen Sie als Dame beispielsweise einen unifarbigen Rock mit einer dezent gemusterten Bluse. Statt eines Blazers nehmen Sie eine Feinstrickjacke. Die Herren lasen die Krawatte weg. Statt eines Anzugs tragen Sie beispielsweise eine dunkle Chino Hose mit unifarbigen Hemd und dunklem Jackett oder Feinstrickpullover. Für den Fall, dass Sie am Freitag ein wichtiger Kunde erwartet, halten Sie sich ein offizielles Outfit parat.

Welche Kleidungsstücke vermeiden Sie am Casual Friday?

Jeans sind am Casual Friday nur in Unternehmen erlaubt, die auch ansonsten einen legeren Kleidungsstil pflegen. Die Jeans ist weder ausgewaschen noch hat sie Löcher. Absolute No Goes sind Trägertops, Muskelshirts, Jogginghose, zerrissene Jeans, Flipflops.

Fazit

Eine Übersicht mit den Dos and Don´ts am Casual Friday finden Sie hier.

 
Hier gibt es den Artikel als Podcastfolge mit zusätzlichen Informationen.

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